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Protein 36

  • Protein-Kohlenhydratriegel mit 36% Eiweiss
  • Basierend auf Milchprotein und Weizenproteinhydrolysat
  • Reduzierter Zuckeranteil, reich an Nahrungsfasern
  • Mit schwarzem Schokoladenüberzug
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CHF 2.50

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Protein 36

PROTEIN 36 von SPONSER ist ein geschmacksvoller Protein-Kohlenhydrat Riegel mit 36% Eiweiss.
Er enthält nur einen geringen Zuckeranteil, ist aber reich an Nahrungsfasern. PROTEIN 36 ist nicht nur ein idealer Begleiter vor und nach dem Sport als «Recovery», sondern eignet sich auch bestens als nährstoffreicher Snack im Alltag. Das Weizenproteinhydrolysat, Milch- und Sojaprotein unterstützen zudem den Aufbau und Erhalt der Muskelmasse.

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Prepare
Before
During
After
Water
Milk

Anwendung

Vor oder nach dem Sport oder als kleine Zwischenmahlzeit/Snack.

 

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TYPISCHE NÄHRWERTE

PER 100 G

PER RIEGEL (50 G)

Energie kJ (kcal)

1618 (387)

780 (186)

Fett

16 g

8.0 g

davon gesättigte Fettsäuren

8.6 g

4.3 g

Kohlenhydrate

26 g

13 g

davon Zuckerarten

mehrwertige Alkohole

9.1 g

16 g

4.5 g

7.8 g

Ballaststoffe

6.4 g

3.2 g

Protein

36 g

18 g

Salt **

0.64 g

0.32 g

*Nährstoffbezugswerte

Zutaten: Weizenproteinhydrolisat, Schokolade 18% (Zucker, Kakaomasse, Kakaobutter, Emulgator Sojalecithin), Sojaprotein, Feuchthaltemittel Glycerin, Palmfett, Füllstoff Polydextrose, Milchprotein, Emulgator Sojalecithin, Zucker, Aromen, Vanille 0.1%, Süssungsmittel Acesulfam K. Kann Spuren von Nüssen und anderen Saaten enthalten. Kann bei übermässigem Verzehr abführend wirken.

Entwickelt in der Schweiz und hergestellt in den Niederlanden



 

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Protein-Tipps

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Von Pro-Triathlet Ruedi Wild

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Protein-Tipps

Protein für Regeneration, Aufbau- und Erhalt von Muskelmasse, Gewichtskontrolle und Immunabwehr

Protein respektive Eiweiss erfüllt viele wichtige Funktionen im Körper. Für Ausdauersportler geht es vor allem um Regeneration, Aufbau und Erhalt von Muskelmasse, Gewichtskontrolle und Immunabwehr.

Regeneration
Für die Neubildung und Reparatur deiner beanspruchten Muskulatur benötigst du die relevanten Baustoffe. Für eine optimale Regeneration solltest du möglichst rasch nach der Belastung ca. 20-30 g aus schnell verfügbaren, hochwertigen Proteinquellen einnehmen. Ideal sind Molke-Protein z. B. WHEY PROTEIN oder ein Recovery-Shake wie beispielsweise PRO RECOVERY.
Da dein Stoffwechsel auch Stunden nach intensiven Trainings und Wettkämpfen auf Hochtouren läuft, solltest du darauf achten, die Proteinaufnahme alle 3-4 Stunden zu wiederholen. Hierzu eignen sich Basisproteine aus Mehrkomponenteneiweiss wie MULTI PROTEIN wie auch WHEY CONCENTRATE oder Festnahrung in Form von Protein-Riegeln, wie beispielsweise PROTEIN LOW CARB BAR oder PROTEIN 36 BAR.
Der Schlaf ist die wichtigste Phase der Regeneration. Um die katabole Phase zu verkürzen, ist ein möglichst langanhaltender Aminosäureneinstrom während der mehrstündigen, nächtlichen Ruhephase empfehlenswert. Mehrkomponenteneiweiss wie MULTI PROTEIN oder auch sogenanntes Nachtprotein wie CASEIN stellen ideale Eiweissquelle dar, weil sie langsam und beständig verdaut werden.

Kraft- und Muskelaufbau
Für dein Kraft- und Muskelaufbautraining gelten grundsätzlich dieselben Grundsätze bezüglich der Proteineinnahme wie bei der Regeneration, jedoch idealerweise mit etwas höheren Gesamtproteinmengen. Zusätzlich ist wichtig, Netto-Kalorienbilanz positiv zu halten. Das heisst, es muss über den Tag verteilt mehr Energie aufgenommen als verbrannt werden.

Gewichtskontrolle
Für einen Gewichtsverlust brauchst du zwingend eine negative Energiebilanz. Das heisst: Du musst mehr Energie verbrauchen als dass du aufnimmst. Eine regelmässige und erhöhte Proteinversorgung spielt auch in Phasen der Gewichtsreduktion eine ganz entscheidende Rolle. Einerseits weisen Proteine einen höheren Sättigungsgrad auf als Kohlenhydraten, andererseits benötigst du für die Verdauungsarbeit von Protein mehr Energie, was netto weniger aufgenommene Kalorien bedeutet. Proteine sind während einer Diät auch deshalb wichtig, weil sie dem Abbau von Muskulatur und körperwichtigen Strukturen entgegenwirken.

Immunabwehr
Eiweiss ist der Hauptbaustoff und Energielieferant des Immunsystems. Deshalb steigt dein Eiweissbedarf im Falle eines Infektes stark an! Um die Ausbreitung der viralen oder bakteriellen Erreger zu stoppen, müssen auf die Schnelle eine grosse Zahl an Abwehrzellen und Immunfaktoren produziert werden.

Autor: Remo Jutzeler
Leiter F&E SPONSER SPORT FOOD
Ing. Lebensmittelwissenschaften FH
MAS Nutrition & Health ETHZ

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Ernährung im Trainingslager

Ernährung im Triathlon-Trainingslager: die besten Tipps von Ruedi Wild

Pro-Triathlet Ruedi Wild ist seit über zwanzig Jahren als Spitzensportler unterwegs. Auf seinem Weg zu unzähligen nationalen und internationalen Podestplätzen wie auch Welt- und Europameistertiteln hat der Schweizer Profiathlet viele Erfahrungen gemacht, wenn es um die perfekte Ernährung geht. Einige der gewonnenen Erkenntnisse und ganz persönliche Tipps für die Ernährung im Trainingslager verrät er in der Folge:

Gewicht verlieren
Eines gleich vorneweg: Trainingslager machen schwerer! Bisher bin ich noch nie, absolut nie, leichter aus dem Trainingslager zurückgekommen. Dies, obwohl Umfänge von über 40 Stunden pro Woche keine Seltenheit waren. Meiner Meinung und Erfahrung nach ist das Gewicht generell viel stärker abhängig von der Ernährung und deren Qualität als vom Trainingsumfang. Das Trainingslager ist für mich nicht der Zeitpunkt, um Gewicht zu verlieren, sondern um optimal zu trainieren!

Allgemeinernährung im Trainingslager
Im Trainingslager achte ich trotz hohem Energieverbrauch auf gute, hochwertige Lebensmittel. Ich esse bevorzugt unverarbeitete Speisen wie Gemüse, Fleisch, Salate und hochwertige Fette (bspw. Olivenöl, Nüsse). Dazu kommt ein höherer Anteil an Kohlenhydraten etwa in der Form von Reis oder Kartoffeln. Ich verzichte wenn immer möglich auf den zugesetzten Zucker in der Basisernährung. All die gesüssten Joghurts, Softdrinks, vermeintlich gesunden Fruchtsäfte und stark zuckerhaltigen Nachspeisen meide ich. Ebenso die Dosenfrüchte. Sie alle bewirken bei mir keine Sättigung, sondern im Gegenteil: weiteren Heisshunger bis weit über die benötigte Energiemenge hinaus und damit verbunden eine schlechtere Erholung u. a. wegen erhöhter Entzündungsmarker im Blut, Müdigkeit und einem stark schwankenden Blutzuckerspiegel, der entweder zu hoch (Müdigkeit) oder tief (Hunger) ist. Während vielen Jahren hatte ich infolge meines hohen Zuckerkonsums Durchschlafschwierigkeiten. Ein plötzlicher, nächtlicher Hungerrast war dabei eher die Regel als die Ausnahme. So hatte ich praktisch immer einen «Notfallsnack» auf dem Nachttisch stehen.
Nicht nur im Trainingslager, sondern auch im Alltag achte ich auf einen ausreichenden Omega-3 Fettsäure-Konsum. Die vielen gesundheitlich positiven Wirkungen sind wissenschaftlich seit mehreren Jahren bestätigt. Ich selber merke gut, dass die Verhärtungen in meiner Muskulatur unmittelbar und nachhaltend nachlassen. Ich persönlich bin daher sehr happy mit dem neuen OMEGA-3 Plus von SPONSER®! Ein Supplement mit neutralem Eigengeschmack, wenn man das bei Omega 3 sagen darf. Endlich brauche ich nicht mehr tonnenweise Kapseln zu schlucken.

Reise
Reise bedeutet Stress und strapaziert auch mein Immunsystem. Mehrere Male wurde ich entweder auf der Hin- oder Rückreise krank und wodurch der Trainingslager-Effekt sogleich verpuffte. Die letzten Tage vor Abreise sind meist sehr stressig und der Alltag wird dominiert vom Packen und all den Pendenzen, welche in letzter Minute noch erledigt werden müssen. Bei der Rückreise ist der Körper durch den höheren Trainingsumfang angeschlagen. Gute Erfahrungen vor und während der Reise habe ich jeweils mit höherem Eiweisskonsum sowie IMMUNOGUARD von SPONSER® zur Stärkung meiner natürlichen Abwehrkräfte, gemacht. Tipp: Beim Reisen unbedingt Desinfektionsmittel mitnehmen und regelmässig verwenden!
Das Essen im Flugzeug ist qualitativ meist nicht allzu hochwertig und auch die gesamte Reise dauert fast immer länger als beabsichtigt. Daher unbedingt selber vorsorgen! Meine beliebtesten Snacks und treuen Begleiter auf Reisen sind die LOW CARB PROTEIN BARS. Schmackhaft und mit viel Eiweiss, dafür praktisch ohne Zucker und gut sättigend.

Regeneration
Je mehr ich trainiere, desto gezielter und besser muss ich mich auch erholen, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Nebst einer qualitativ hochwertigen Basisernährung achte ich auf eine regelmässige und ausreichende Proteinzufuhr. Vor allem während der Tage, da ich das Mittagessen wegen der langen Radausfahrt auslasse, achte ich darauf, trotzdem eine gute und ausreichende Proteinquelle zu mir zu nehmen. Kohlenhydrate findet man bekanntlich praktisch überall und zur Genüge, sogar bei Kaffee und Kuchen, bzw. in meinem Falle: Nussgipfel.
Ich versuche daher, alle vier Stunden mindestens eine Portion von 20-25g Protein zu mir zu nehmen. In der Alltagsernährung kann ich diese meistens mit der Grundnahrung abdecken. Im Trainingslager aber gelingt mir dies nicht so einfach, da ich auf Grund der höheren Trainingsumfänge in der Regel das Mittagessen auf dem Rad, einnehme. Präferiert nehme ich hier einen hochwertigen Protein Riegel zu mir (PROTEIN 36 BAR), zusätzlich meist auch noch Aminosäuren (AMINO 12500, BCAA PULVER oder ESSENTIAL AMINO COMPLEX), ca. alle zwei Stunden auf dem Rad. Zurück im Zimmer konsumiere ich sofort einen Portion Protein in Form eines Regenerationproduktes. Meistens kommt hier der PRO RECOVERY (wenn nachfolgend noch ein Training folgt) oder das MULTI PROTEIN (ohne nachfolgendes Training) zum Einsatz. Vor dem Schlafengehen ist ebenfalls nochmals ein idealer Zeitpunkt zur Proteineinnahme, da die Erholungsphase über Nacht auf Hochtouren läuft. Zu Hause und ohne Limitierung durch das Reisegepäck kommt das CASEIN (Nachtprotein) zum Einsatz. Im Trainingslager ist aber auch das MULTI PROTEIN (mit hohem Anteil an Casein) eine ideale Lösung. Mit Milch angerührt gleichzeitig auch eine schmackhafte Nachspeise.
Mit dem richtigen und regelmässigen Eiweisskonsum spüre ich einen frappanten Unterschied in meinem Erholungszustand während dem Trainingslager. Zudem bin ich weniger abhängig von den Proteinquellen am Buffet, die häufig auch aus qualitativer Sicht nicht meinen Vorstellungen entsprechen.

Situative Energiebereitstellung
Das Trainingslager ist nicht der passende Zeitpunkt, sich das Wettkampfgewicht anzueignen! Vielmehr steht bei mir im Vordergrund, das gewünschte Trainingspensum gut und erfolgreich zu überstehen. Dies ist nur möglich, wenn ich mich ausreichend und gut verpflege und erhole.
Insbesondere bei langen und harten Trainingseinheiten schaue ich speziell auf die Verpflegung. Harte Einheiten mache ich mit ausreichend gefüllten Kohlenhydrat-Speichern. Bei Einheiten von 3 Stunden und länger nehme ich immer mindestens eine Proteinquelle zu mir, um meine Muskulatur vor dem Energiedefizit und der «Eigenkannibalisierung» (Abbau der Muskulatur) zu schützen. Die Energie in der Form von Kohlenhydraten passe ich der Intensität und der Trainingsabsicht an. Je höher die Intensität, desto mehr Kohlenhydrate pro Stunde. Die lockeren Einheiten mache ich bewusst auch häufig mit reduzierter Kohlenhydrat-Aufnahme, um meinen Fettstoffwechsel zu optimieren. Trotzdem nehme ich genügend Kohlenhydrate ein, dass ich die Einheit ohne Kompromisse absolvieren kann.

Buffet und Zwischenmahlzeiten
In jüngeren Jahren habe ich häufig auf Zwischenmahlzeiten verzichtet und bin mit Heisshunger in die abendliche «Schlacht» am Buffet gezogen. Dies ist natürlich aus verschiedenen Gründen ungünstig. Einerseits befand sich der Körper so länger in katabolem, abbauendem Zustand mit verschlechterter Regeneration, andererseits habe ich dann am Ende des Tages energetisch trotzdem viel mehr gegessen als beabsichtigt. Ich bin erschöpft und mit vollem Magen ins Bett gegangen, nur um dann einige Stunden später mit Hungerast wieder aufzuwachen.

Verpflegung bei langen Radfahrten
Bei den langen Radfahrten im Grundlagenbereich verpflege ich mich am liebsten mit Festnahrung. Vor allem der OAT PACK BAR sowie der HIGH ENERGY BAR SALTY NUTS gehören zu meinen Favoriten als schmackhafte Kohlenhydrat-Quellen. Wegen dem vielen Schwitzen ist Wasser über die lange Dauer nicht optimal, da wichtige Elektrolyte wie bspw. Natrium ausgeschwemmt werden. Deshalb habe ich immer ein paar ELECTROLYTE TABS in meiner Radtasche dabei, womit sich jede Wasserflasche unterwegs einfach und praktisch beim Nachfüllen in ein (energie- und zuckerfreies) Sportgetränk umwandeln lassen.
Kohlenhydrate- beziehungsweise energiereiche Elektrolyt-Getränke verwende ich vorwiegend bei intensiveren Einheiten, da hier das Kauen schwerfällt, oder bei besonders langen Ausfahrten. LONG ENERGY 10% steht bei mir ganz oben auf der Liste, da es zusätzlich zur säurefreien (und damit zahnfreundlicheren) Kohlenhydrate-Lösung noch 10% Protein enthält.

Müdigkeit und mentale Stützen
Mit zunehmender Trainingslagerdauer nimmt bei dir die Müdigkeit unweigerlich immer mehr zu. Damit korreliert auch meine Motivation. So habe ich immer ein paar ACTIVATOR Koffein-Ampullen auf Vorrat dabei. Diese wirken Wunder bei langen Trainingstagen oder bei harten Intervall-Trainings. Geringe Motivation kann bei mir innert Minuten in Trainingseuphorie umschlagen! Ich bemühe mich, ACTIVATOR dosiert einzusetzen, denn mittelfristig ist es wichtig, den Signalen des Körpers zu folgen.

Meine Packliste fürs Trainingslager
• LOW CARB PROTEIN BARS: Reise und als Snack zwischendurch
• PRO RECOVERY: Regeneration
• MULTI PROTEIN: Schweizer Proteinpulver. Erhöhter Proteinbedarf, Regeneration, Nachtprotein.
• PROTEIN 36 BAR: Proteinsnack während dem Tag und der Radausfahrt
• AMINO 12500, AMINO EAA, BCAA: Proteinbedarf während der Belastung, Erholung
• LONG ENERGY 10%: Energiegetränk fürs Training
• ELECTROLYTE TABS: (praktisch) Energiefreies Getränk für den erhöhten Elektrolytbedarf
• OAT PACK BAR, HIGH ENERGY BAR: Schmackhafte Festnahrung und Kohlenhydratquelle
• ACTIVATOR: Extramotivation für harte und lange Trainingstage

01. 05. 2019
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Sportnahrung für Kinder

Allgemeine Sporternährungsempfehlungen für Kinder und Jugendliche

Nach Meinung der meisten Leute sind Sportnahrungsmittel ein No-Go für Kinder. Vermutlich basiert diese Haltung auf dem allgemeinen Eindruck von Eltern und Nicht-Sportlern, welche diese von Nahrungsergänzungsmitteln haben. Diese Produkte werden mehrheitlich als unnatürliche, chemische und möglicherweise Dopingsubstanzen oder andere – legale oder illegale – pharmakologisch aktive Substanzen enthaltend, wahrgenommen. Und somit bestenfalls als unnütz, aber potentiell sogar schädlich für Kinder taxiert. Bei Sportnahrung geht es primär um konzentrierte Nahrung und isolierte Nährstoffe sowie um Convenience und Verträglichkeit. Es ist ein Konzept der (teilweisen, ergänzenden) Ernährungszufuhr in praktikabler, bequemer und gut verträglicher Form im Rahmen eines ausgefüllten Tagesablaufs mit Alltagszwängen, um möglichst optimal seine sportlichen Aktivitäten ausführen zu können. In erster Linie geht es also bei Sportnahrung noch gar nicht um leistungssteigernde Supplemente oder gar pharmakologisch aktive Substanzen.

Kinder im Wachstum haben erhöhten Energie- und Eiweissbedarf
Bedenkt man den allgemein erhöhten Energie- und Eiweissbedarf von Kindern im Wachstum, so leuchtet ein, dass sporttreibende Kinder einen noch zusätzlich erhöhten (relativen) Bedarf im Vergleich zu Erwachsenen haben. Zusätzlich sind Kinder aus naheliegenden und bekannten Gründen auch eher von Ernährungsmängeln betroffen: ungesunde Lebensmittelpräferenzen, Ablenkung und Desinteresse an einer geeigneten Ernährung generell und/oder zeitlich in Abhängigkeit der Aktivitäten, und nicht zuletzt auch Auflehnung gegen elterliche Vorgaben. Aus diesen Gründen ist es durchaus angebracht, eine mögliche Ergänzung der Ernährung mit Sportnahrungsmitteln zu erwägen, primär aber im Bereich von Energie- und Eiweissversorgung, nicht spezifischer Leistungsförderung. Zusätzlich können abhängig von individueller Ernährungssituation und spezifischen Bedürfnissen (nach Abklärung) allenfalls Mikronährstoffe Sinn machen (z.B. Vitamin D oder Calcium).

Grundsätzlich können Basis-Ernährungsempfehlungen für erwachsene Sportler also gleichermassen für Kinder und Jugendliche gelten. Dies heisst z. B. der Gebrauch von Kohlehydrat-Elektrolyt-Sportgetränken während sportlicher Aktivität von mehr als einer Stunde, die Einnahme von Kohlehydrat-Eiweiss-Shakes kurz nach der Leistung, oder auch von Energieriegel und anderen, leicht verdaulichen, kohlenhydrathaltigen Snacks während des Tages, insbesondere vor energetisch fordernden Belastungen. Kinder sind normalerweise mit weniger Konsequenz in ihrem Sport aktiv, leichter abgelenkt und dadurch weniger fokussiert auf allgemeingültige Ernährungsanforderungen.

Aufgepasst: Zahngesundheit!
Nicht ignorieren sollte man im Falle von Kindern und Ernährung aber sicherlich das Thema Zahngesundheit. Zucker und Säuren sind bekanntlich schlecht für die Zähne, aber auch üblicherweise in kohlehydrathaltigen Getränken und Snacks enthalten. Am schädlichsten ist ständiges Nippen und allzu häufiges schluckweises Trinken von kohlenhydrat- und säurehaltigen, insbesondere auch fruchtsafthaltigen Getränken. Gegenmassnahmen können der Gebrauch von säurefreien Sportgetränken sein oder auch das Ausspülen des Mundes mit Wasser und die Verwendung von zuckerfreiem Kaugummi.

Die vorbehaltlose Anwendung weiterer, spezifischer leistungsfördernder Supplemente wie z.B. Koffein, Kreatin, Beta-Alanin oder spezieller Ernährungsstrategien wie Soda-Loading muss aber bei Kindern klar als nicht sinnvoll bezeichnet werden, selbst wenn in den üblichen empfohlenen Dosierungen keine Gesundheitsgefährdung bestehen mag. Denn grundsätzlich sind solche Supplemente und Massnahmen als «top-of-the-pyramid» zu betrachten, d.h. nicht zweckgerecht für Jugendliche und noch viel weniger für Kinder. So lange die technischen Fähigkeiten und physische Leistungsfaktoren erst in Entwicklung und noch lange nicht ausgeschöpft sind, wird ein Leistungsfortschritt viel effizienter über deren Förderung erreicht. Ein unkritischer Gebrauch von Supplementen, bzw. deren potentielle Wirkung würde dem gegenüber irrelevant.

Allgemeine Sporternährungsempfehlungen für Kinder und Jugendliche

1. Flüssigkeit
Durst sollte grundsätzlich immer der Treiber zum Trinken sein. Allerdings sollte man bei Kindern ein Auge darauf halten und ihnen helfen, ans Trinken zu denken. Denn sie neigen im sportlichen Eifer oder auch schlicht aufgrund von Ablenkung und allgemein geringerer Selbstkontrolle als Erwachsene dazu, das Trinken zu vergessen. Die beste Empfehlung sind säurefreie Sportgetränke, überall dort wo auch die Energie benötigt wird. Ansonsten reichen Wasser oder zuckerfreie Brausepulver/-tabletten, je nach geschmacklicher Akzeptanz. Auch pures Maltodextrin kann als Energiezusatz in selbstgebrühtes Teewasser beigegeben werden, vorzugsweise mit einer Prise Salz pro Liter. Unsere Empfehlungen lauten: COMPETITION, ELECTROLYTES, MALTODEXTRIN 100.

2. Energie
Neben Sportgetränken dienen auch viele Riegel als leicht verträgliche Energiequelle. Sie können bequem und einfach überall hin mitgenommen, und vor, während und auch nach der Leistung konsumiert werden. Auch Kohlenhydrat-Gels können in einem gewissen Masse so eingesetzt werden. Diese sollten für intensive Wettkampfsituationen oder akute Energie-Engpässe reserviert bleiben. SPONSER® bietet verschiedene, geeignete Riegel an: HIGH ENERGY BAR, CEREAL ENERGY PLUS und der nachhaltig sättigende Haferriegel OAT PACK.

3. Protein
Gesundes Wachstum und Knochengesundheit sind für Kinder und Jugendliche zentral und bedingen genügend Eiweiss in der Nahrung. Auch eine rasche Erholung nach Belastung hängt von der Protein- aber auch der Energieversorgung ab, um die Proteinsynthese optimal zu unterstützen. In der Konsequenz sollte auch auf die tägliche Eiweissversorgung von Kindern besonders geachtet werden. Man kann sich dabei an die Faustregel von täglich 1.5-2.0 g Protein pro kg Körpergewicht halten. Vorzugsweise sollte eine Portion 20-30 g Eiweiss beinhalten, und zusammen mit ca. 30-50 g Kohlenhydraten innerhalb einer Stunde nach anspruchsvoller sportlicher Aktivität genommen werden. Weiter gilt als grobe Richtlinie, dass 20-30 g Eiweiss alle 3-5 Stunden eingenommen werden sollten. Der Gehalt aus den normalen Mahlzeiten kann dabei bequem entweder mit reinen Proteindrinks von SPONSER® wie dem WHEY ISOLATE 94 ergänzt werden, oder auch solchen kombiniert mit Kohlenhydraten wie z.B. RECOVERY DRINK, RECOVERY SHAKE, PRO RECOVERY. Auch trinkfertige Produkte wie die PROTEIN SMOOTHIES oder Riegel wie PROTEIN 34/36 sind geeignet.

4. Carboloading
Ein gezieltes Carboloading kann allenfalls vor Wettkampfsituationen mit ausgeprägtem Langzeitausdauer-Charakter in Betracht gezogen werden., oder als temporäre Massnahme bei akuten Energie-Engpässen, bzw. erhöhtem Energiebedarf (Trainingslager). Auch in Phasen von Wachstumsschüben und bei verzögerter Gewichtsentwicklung kann dies Sinn machen. Die Verwendung des CARBOLOADER 2-4 x täglich während einer definierten Periode kann helfen, einen erhöhten Energiebedarf leichter zu decken als über die normale Ernährung alleine.

Hände weg von Koffein oder Kreatin
Obwohl neuere Erkenntnisse an sich keine Sicherheitsbedenken mehr gegen Koffein bei Kindern per se verlauten liessen, so scheint es aus obig ausgeführten Gründen doch unangemessen, Koffein bei Kindern anzuwenden. Eindeutig abzuraten ist zudem vom Einsatz von Kreatin bei sich noch im Wachstum befindlichen Personen. Die erhöhte Kraft könnte bei entsprechend intensivem Training zu muskulären Dysbalancen oder sogar Verletzungen führen, aufgrund von nicht linearer/paralleler Entwicklung von Kraft, Muskulatur und der Stützstrukturen (Knochen, Bänder, Knorpel).

Als Schlussbemerkung sei daran erinnert, dass jegliche ernährungstechnische Massnahme nur so gut ist, wie sie auch tatsächlich umgesetzt wird! Es ist wichtiger, Massnahmen und Produkte zu finden und einzusetzen, welche von der betreffenden Person auch freiwillig und gern angewendet werden, als stur an fixen Nährstoffberechnungen und Empfehlungen festzuhalten. Wenn etwas nur widerwillig getan wird, wird die Durchführung früher oder später scheitern. Es gilt, Nahrungsmittel und Sportnahrung zu finden, welche die Betroffenen mögen und gern einnehmen, so dass sie in der täglichen Routine Eingang finden und freiwillig befolgt werden. Dazu gehört auch die Auswahl von Alternativen als geschmackliche Abwechslung.

Autor: Remo Jutzeler
Leiter F&E SPONSER SPORT FOOD
Ing. Lebensmittelwissenschaften FH
MAS Nutrition & Health ETHZ

20. 09. 2018
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