Vers le haut

Sieg am Jungfrau-Marathon

10.09.2018
Foto: Swiss-Image

Die Schweizer Berglauf-Weltmeisterin Martina Strähl triumphierte am 26. Jungfrau-Marathon mit einem Start-Ziel-Sieg und einer Zeit von 3:14:36. Unter idealen Bedingungen wurde auf der Höhenmatte in Interlaken zum 26. Jungfrau-Marathon gestartet. Diese Bedingungen hat die Schweizer Berglaufweltmeisterin Martina Stähl perfekt genutzt. Die Sponser-Sportlerin, die im 2016 beim Jungfrau-Marathon einen Streckenrekord aufgestellt hatte, fühlte sich sichtlich wohl auf diesem Terrain. «Ich habe mich während dem ganzen Rennen gut gefühlt. Aber es war sehr hart: Ab Kilometer fünf lief ich alleine, und hatte mehrere kleine Krisen unterwegs. Es war mental extrem anspruchsvoll heute, aber es hat sich gelohnt. Für mich ist es die Krönung einer tollen Saison.»

Den Streckenrekord von 3:12:56, der im vergangenen Jahr von Maude Mathys aufgestellt wurde, vermochte Martina Strähl (Bildmitte) mit 3:13:36 knapp nicht zu schlagen. Die Siebte vom Marathon-EM in Berlin lief dennoch ihre schnellste Zeit am Jungfrau-Marathon und hatte auf die zweitplatzierte Michelle Maier aus Bayern (links im Bild), ebenfalls eine Sportlerin, die auf Sponser vertraut, fast 15 Minuten Vorsprung. Auf den dritten Platz lief die Winterthurerin Michela Segalada (rechts im Bild).

Zufriedene Veranstalter
Der Veranstalter zeigt sich über die Austragung des 26. Jungfrau-Marathons sehr zufrieden. OK-Präsident Toni Alpinice: «Bei idealem Marathonwetter durften wir einen Tag mit vielen sportlichen Höchstleistungen erleben. Wir freuen uns immer sehr, dass so viele Läufer aus der ganzen Welt zu uns reisen und bei einem perfekt organisierten Marathon das imposante Dreigstirn geniessen können.»